Wortmeldungen aus dem Publikum
Jürgen Friedrichs (GRÜNE): Beklagt, dass der Bus Richtung Waldsportpark ist recht teuer ist, er wünscht sich einen Kurztarif.
Ralph Neuberth (SPD): betonte grundsätzlich die Notwendigkeit der Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer: Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer. Als Beispiel für eine konsequente Entschleunigung des Autoverkehrs kann nach seiner Ansicht die Rosenheimer Straße dienen, wo durch Parkbuchten und Rechts-vor-Links-Regelungen einiges verbessert werden konnte. Antwort von Brigitte Proske: Die Straße zum Kapser Berg ist auch deshalb weniger befahren, weil aktuell die Verbindung nach Grafing Bhf über Wiesham gesperrt ist.
Jürgen Friedrichs (GRÜNE): Von seinen fünf Kindern hat nur ein Kind einen Führerschein. Er weist auf die Dringlicjhkeit hin, die Situation für Radfahrer zu verbessern. Radfahrer sind von überholenden PKWs gefährdeter als von LKWs.
Max Zeller (SPD): Wenn es Tempo 30 gibt, dann muss es auch Blitzer geben. Antwort von Uli Proske: Blitzer sind teuer, ca. 100.000 EUR und der Verkehr wird deshalb nicht langsamer und sicherer.
Gerd Otter (Pro Ebersberg): Es gibt an die 16.000 KFZ-Bewegungen auf Ebersbergs Straßen. Bei einem Neubau müsste ab 14.000 KFZ-Bewegungen eine 4-spurige Straße gebaut werden.
Nachtrag von Maria Weininger (SPD) zu den Kosten für den Bus: Mit dem Linienbus fahren mehr Menschen, während mit dem Rufbus in der Regel nur eine Person fährt. Daher ist ein Kostenvergleich zwischen beiden Angebot nicht sinnvoll.
Nachtrag von Maria Weininger (SPD) zum Kurztarif: Für Kinder und Jugendliche ohne Schüler-Fahrberechtigung könnte im innerörtlichen Busverkehr eine kostenfreie Fahrt innerhalb der Stadt angedacht werden.